Nerd in Gefahr – Battle of the year 2016

Hallo Welt!
Willkommen bei „Nerd in Gefahr“. Hier werde ich euch von Veranstaltungen berichten, die ich besucht habe. Im ersten Beitrag geht es um den „Battle of the year 2016“, der dieses Jahr in Essen stattgefunden hat. Die Seite zur Veranstaltung findet ihr hier.

Battle of the year – Was ist das?

Bevor ich meine Eindrücke zur Veranstaltung schildere ein paar Worte zum Battle of the year. Ich hab nämlich festgestellt, dass in meinem Freundes und Kollegenkreis niemand wusste wohin ich eigentlich fahre. Der Battle of the year sind im Prinzip die Weltmeisterschaften für Breakdance Crews. Um sich zu qualifizieren gibt es Vorentscheidungsturniere auf Länder bzw. Regionenebene. Die Gewinner der jeweiligen Turniere dürfen dann auf den Battle of the year fahren. Um den Battle herum gibt es weitere kleinere Turniere und Veranstaltungen. So gibt es einen 1vs1 Battle an dem einzelne Breakdancer gegeneinander antreten, einen Kinderwettbewerb für Kindercrews, sowie Workshops für Breakdancer und Parties.

Wie läuft der Battle ab

Der Battle ist in zwei Teilen unterteilt. Im ersten Teil führt jede Crew eine einstudierte Choreographie auf, die besten sechs Crews qualifizieren sich für die Ausscheidungsrunden. Im Viertelfinale treten der 3. Platzierte gegen den den 6. Platzierten an und der 4. gegen den 5. Die Gewinner aus den Viertelfinalen treten im Halbfinale gegen den 1. bzw. 2. aus der Vorrunde an und die Gewinner der jeweiligen Halbfinalen machen im Finale den Gewinner unter sich aus. Bewertet werden die einzelnen Crews durch eine Jury aus fünf internationalen Topbreakdancern.

Wie war die Veranstaltung

Kurz klasse. Die Choreographien der einzelnen Crews waren bis auf vereinzelte Ausreißer für Laien wie mich absolut unterhaltsam. Manche Crews erzählten kleine Geschichten, andere Crews, wie z.B. die Österreicher oder Weißrussen versuchten durch Humor zu punkten und wieder andere, wie die asiatischen Crews durch atemberaubende Akrobatik. Es war also für jeden was dabei. Die Finals waren dann klassische Battles. Die Mitglieder der Crews treten abwechselnd gegeneinander an und versuchen in den einzelnen Runden mit diversen Breakdanceelementen zu punkten. Ist unterhaltsam, aber ich denke, wenn man mehr Ahnung von Breakdance hätte noch deutlich spannender.

Zusammengehalten wurde die ganze Show durch ein sehr unterhaltsames Moderatoren- bzw. MC-Duo. Zwischen den Breakdanceblöcken gab es zwei kleine Showblöcke im ersten dürften die Gewinner des Kinderbattles auftreten und zeigten dort eine Show, die gefühlt besser und anspruchsvoller war als die einiger Erwachsenencrews. Im zweiten Block gab es eine Beatboxer-Rapperkombination, die in Ordnung war, aber die man auch nicht unbedingt vermisst hätte, wenn sie nicht aufgetreten wäre.

Wo viel Licht existiert, existiert auch ein kleiner Schatten. Vor den Auftritt der Crew aus Israel gab es vereinzelt Buhrufe aus dem Publikum. Die Reaktion darauf war jedoch vorbildlich, ein sichtlich wütendes Jurymitglied erklärte dem Publikum, dass solche Trottel auf so einer Veranstaltung nichts zu suchen hätten und abhauen sollten. Darauf folgte dann tosender Applaus des gesamten Publikums. Dafür ein großes Daumen hoch.

Fazit

Wie man schon sieht, mir hat die Veranstaltung gefallen. Für 35 Euro bekommt man auch als Laie viele Stunden gute Unterhaltung und Breakdance auf Topniveau zu sehen. Einzig die Getränkepreise waren übertrieben teuer. 0.33 Liter für 3 Euro. Entsprechend gab es dann in den Toiletten viele Leute, die an Wasserhähnen hingen. Ach ja gewonnen hat übrigens Japan. 😉

Das war jetzt also mein erster Blogbeitrag unabhängig vom BlogMomentum2016. Wenn er euch gefallen hat, dann shared ihn doch bitte in den sozialen Medien. Ansonsten freue ich mich natürlich über jede Reaktion in den Kommentaren.

Gehabt euch wohl,
euer Alex

Battle of the year 2016

Battle of the year 2016

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